



Uraufführung
Ein historisches Ereignis, das zum Mythos wurde. Zum Mythos, der von Sehnsucht handelt, von Tyrannei, Widerstand und der Hoffnung, noch einmal von vorn anfangen zu können: 1789, im Jahr der Französischen Revolution, schickt das englische Empire eine Expedition in die Südsee. Setzlinge vom Brotfruchtbaum sollen als billiges Nahrungsmittel für Sklaven von Tahiti nach Jamaika exportiert werden. Das Kommando an Bord führt der ehrgeizige und mit äußerster Härte agierende Kapitän Bligh. Im Kampf mit dem Ozean, mit Hunger und Durst sowie dem Arbeitsterror des Kapitäns droht die Besatzung aufgerieben zu werden. Der erste Offizier, Fletcher Christian, kann es immer weniger verantworten, das ausbeuterische und ungerechte System an Board zu stützen. Doch dann erreicht die Bounty Tahiti – und die Seeleute fühlen sich plötzlich ins Paradies versetzt, in einen traumhaften Zustand zwischen Exotik und Erotik. Hier ist das Leben leicht und die Frauen sind schön. Als man wieder in See stechen muss und Blighs brutales Regime erneut in Kraft tritt, kommt es zum Aufstand.
Der Stoff ist nicht nur Grundlage berühmter Filme, sondern enthält auch zahlreiche aktuelle Themen und Fragestellungen: So geht es um Ausbeutung und Revolution, um die Utopie eines anderen Gesellschaftsmodells sowie um Heimat und die Begegnung mit dem Fremden.
Regie Henner Kallmeyer
Bühne Franziska Gebhardt
Kostüme Silke Rekort
Musik Burkhard Niggemeier
Besetzung
William Bligh Martin Bretschneider
Fletcher Christian Andreas Bittl
David Nelson Maximilian Strestik
William McCoy Christoph Jöde
Charles Churchill Ronny Miersch
James Morrison Sebastian Zumpe
Michael Byrn Jost Grix
Maimiti Natalie Mukherjee
Pressestimmen
Das alles ergibt Sinn, hält in knackigen 90 Minuten gut bei der Stange, ist bestechend klug und mit viel Witz in einem brillanten Bühnenbild inszeniert. Bis in die kleinsten Nebenrollen ist hier ein beherzt aufspielendes junges Ensemble zu bestaunen.
(Ruhr Nachrichten)
Doch diese "Meuterei" ist so viel mehr: Reflexion über das triste Dasein auf hoher See, über die Funktionsweise eines revolutionären Umsturzes, über das Prinzip der Zivilisation europäischen Zuschnitts. Der Bochum Kapitän Bligh würde gern in den Anzug des modernen kapitalistischen Managers passen, der "just in time" für eine rationalisierte Versorgung der Sklaven in der Karibik sorgt. Erst sein Scheitern zwingt ihn wieder in die Seefahrer-Uniform.
(Ruhr Nachrichten)
In einer Art Schnelldurchlauf sadistischer Praktiken im Namen der Disziplin werden uns die gängigen Charakterisierungen angeboten: Fletcher Christian (Andreas Bittl) als humaner Geist, Bligh (Martin Bretschneider) als Nero im Kleinformat.
In knackigen anderthalb Stunden gelingt sowohl die dramatische Zuspitzung des Konflikts zwischen Besatzung und Kapitän Bligh (Martin Bretschneider) als auch die Reflexion des Daseins auf hoher See und der Funktionsweise eines Unsturzes. Höchst sehenswert. (Rheinische Post)
Meuterei auf der Bounty
Fassung Schauspielhaus BochumEin historisches Ereignis, das zum Mythos wurde. Zum Mythos, der von Sehnsucht handelt, von Tyrannei, Widerstand und der Hoffnung, noch einmal von vorn anfangen zu können: 1789, im Jahr der Französischen Revolution, schickt das englische Empire eine Expedition in die Südsee. Setzlinge vom Brotfruchtbaum sollen als billiges Nahrungsmittel für Sklaven von Tahiti nach Jamaika exportiert werden. Das Kommando an Bord führt der ehrgeizige und mit äußerster Härte agierende Kapitän Bligh. Im Kampf mit dem Ozean, mit Hunger und Durst sowie dem Arbeitsterror des Kapitäns droht die Besatzung aufgerieben zu werden. Der erste Offizier, Fletcher Christian, kann es immer weniger verantworten, das ausbeuterische und ungerechte System an Board zu stützen. Doch dann erreicht die Bounty Tahiti – und die Seeleute fühlen sich plötzlich ins Paradies versetzt, in einen traumhaften Zustand zwischen Exotik und Erotik. Hier ist das Leben leicht und die Frauen sind schön. Als man wieder in See stechen muss und Blighs brutales Regime erneut in Kraft tritt, kommt es zum Aufstand.
Der Stoff ist nicht nur Grundlage berühmter Filme, sondern enthält auch zahlreiche aktuelle Themen und Fragestellungen: So geht es um Ausbeutung und Revolution, um die Utopie eines anderen Gesellschaftsmodells sowie um Heimat und die Begegnung mit dem Fremden.
Regie Henner Kallmeyer
Bühne Franziska Gebhardt
Kostüme Silke Rekort
Musik Burkhard Niggemeier
Besetzung
William Bligh Martin Bretschneider
Fletcher Christian Andreas Bittl
David Nelson Maximilian Strestik
William McCoy Christoph Jöde
Charles Churchill Ronny Miersch
James Morrison Sebastian Zumpe
Michael Byrn Jost Grix
Maimiti Natalie Mukherjee
Pressestimmen
Das alles ergibt Sinn, hält in knackigen 90 Minuten gut bei der Stange, ist bestechend klug und mit viel Witz in einem brillanten Bühnenbild inszeniert. Bis in die kleinsten Nebenrollen ist hier ein beherzt aufspielendes junges Ensemble zu bestaunen.
(Ruhr Nachrichten)
Doch diese "Meuterei" ist so viel mehr: Reflexion über das triste Dasein auf hoher See, über die Funktionsweise eines revolutionären Umsturzes, über das Prinzip der Zivilisation europäischen Zuschnitts. Der Bochum Kapitän Bligh würde gern in den Anzug des modernen kapitalistischen Managers passen, der "just in time" für eine rationalisierte Versorgung der Sklaven in der Karibik sorgt. Erst sein Scheitern zwingt ihn wieder in die Seefahrer-Uniform.
(Ruhr Nachrichten)
In einer Art Schnelldurchlauf sadistischer Praktiken im Namen der Disziplin werden uns die gängigen Charakterisierungen angeboten: Fletcher Christian (Andreas Bittl) als humaner Geist, Bligh (Martin Bretschneider) als Nero im Kleinformat.
In knackigen anderthalb Stunden gelingt sowohl die dramatische Zuspitzung des Konflikts zwischen Besatzung und Kapitän Bligh (Martin Bretschneider) als auch die Reflexion des Daseins auf hoher See und der Funktionsweise eines Unsturzes. Höchst sehenswert. (Rheinische Post)
